Seit mehr als 20 Jahren gibt es die DDR nicht mehr, und doch ist sie das wichtigste Sujet des Buchherbstes – auferstanden aus Ruinen: Eugen Ruge reüssiert mit seinem Roman “In Zeiten des abnehmenden Lichts” auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, für den er den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Durchsetzen musste er sich dafür unter anderem gegen drei weitere Romane, die vom Ende und Erbe der DDR handeln und es immerhin bis auf die Longlist geschafft hatten: Judith Schalanskys “Der Hals der Giraffe”, Angelika Klüssendorfs “Das Mädchen” und Antje Rávic Strubels “Sturz der Tage in die Nacht”. Hinzu kommen Inka Pareis Roman “Die Kältezentrale und, erst seit Ende Oktober im Handel, Julia Francks Roman “Rücken an Rücken”.… Lês fierder